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Erster "Tag des Betreuungsrechts" in Niedersachsen

Landesbetreuungsstelle beim Oberlandesgericht Oldenburg


Am 23. September 2019 findet der erste niedersachsenweite „Tag des Betreuungsrechts“ statt, der in den Amtsgerichten des Landes ausgerichtet wird.


Wenn jemand wegen einer psychischen Krankheit oder einer Behinderung seine Rechtsangelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst regeln kann, kann die Einrichtung einer rechtlichen Betreuung notwendig sein. Als Betreuer kommen unter anderem Angehörige, ein Mitglied eines Betreuungsvereins, ein Mitglied einer Betreuungsstelle oder ein Berufsbetreuer in Betracht. Das zuständige Amtsgericht wählt den Betreuer aus.


Das Oberlandesgericht Oldenburg hat zum Jahresbeginn 2019 die Zuständigkeit für die Landesbetreuungsstelle übernommen. Sie beschäftigt mehr als zwanzig behördliche Betreuerinnen und Betreuer in ganz Niedersachen an den Standorten Oldenburg, Osnabrück, Verden, Braunschweig, Hannover und Hildesheim. Außerdem ist die Landesbetreuungsstelle für die Anerkennung, Förderung und Beratung der Betreuungsvereine in Niedersachsen zuständig. Die Betreuungsvereine stellen selbst Betreuer, kümmern sich aber auch um die Beratung und Fortbildung von ehrenamtlichen Betreuern. Die Fördergelder wurden in diesem Jahr von einer auf zwei Millionen Euro aufgestockt.



Nr. 31/2019

Bettina von Teichman und Logischen

Oberlandesgericht Oldenburg

Pressestelle

Richard-Wagner-Platz 1

26135 Oldenburg

Landesbetreuungsstelle
Herr Meißner und Herr Hempel von der Landesbetreuungsstelle beim Oberlandesgericht Oldenburg (außen), Herr Schünemann (Teamleiter Hildesheim, 2. von links) und Herr Loeck (Teamleiter Osnabrück, 3. von links).
Artikel-Informationen

19.09.2019

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